![]() |
|
Heute und in Zukunft Das Abwracken von Schiffen findet gewöhnlich auf den Stränden in Südostasien, China und der Türkei statt, das so genannte “beachen”. . Die miserablen Umstände, unter denen dies stattfindet, haben direkt und indirekt viele Todesopfer zur Folge. Darüber hinaus sind die Schäden für die Umwelt katastrophal, unter anderem aufgrund der direkten Verschmutzung durch Produkte wie Asbest und Öl. Dass nicht nur die Initiatoren von Ecodock das derzeitige “Beachen” von Schiffen eine unhaltbare Situation finden, geht aus der neuesten Gesetz- und Regelgebung hervor. Diese Gesetz- und Regelgebung bestimmt, dass einwandige Tankschiffe, aufgrund eines Beschlusses der Europäischen Kommission, ab 2003 in der Europäischen Union verboten sind, und weltweit ab 2010 – wie von der International Maritime Organization (IMO) Ende 2003 beschlossen wurde. Ecodock wird im Bereich Abwracken und Recycling versuchen, einen Europäischen Standard zu entwickeln (unter Bezugnahme auf die IMO-Richtlinien), wodurch die “zero-pollution” gewährleistet werden kann. Die Abwrackwerft im Eemshaven wird als Pilotprojekt zur Optimierung der Techniken und Prozesse dienen, mit dem Ziel, weltweit 30 bis 40 derartige Werften zu gründen. Neben ihrem Kerngeschäft wird Ecodock die „Ecodock Opleidingen B.V.“ gründen, um zukünftige Arbeitnehmer für den Abwrackprozess ausbilden zu können. Ecodock wird mittels der Ausbildungsmöglichkeiten versuchen, die Umstände der Menschen in den Entwicklungsländern zu verbessern, ohne dass Arbeitsplätze abgebaut werden. |